Safi, die Sonnenfee
„Schau mit den Augen. Schmeck mit dem Mund.“

Die Morgenwiesen
Wo die Sonne zuerst aufgeht und das Gras golden glänzt. Auf den Morgenwiesen beginnt jeder Tag hell und freundlich, mit einer Schüssel voll Sonne.
Safi
Hüterin der Morgenwiesen, wo der Tag zuerst erwacht. Die Achtsamste der sechs, die, die hinschaut, bevor sie spricht.
Safi und die drei Sinne
Auf den Morgenwiesen erwacht der Tag zuerst. Hier wohnt Safi, die Sonnenfee mit den weichen Flügeln, die sanft zu glühen beginnt, wenn sie ruhig wird. Als FunKu mit seiner Dose über den Hügel stolperte, ganz außer Atem vor Begeisterung, fand er Safi am Spiegelteich. Sie sah ins Wasser und sagte kein Wort.
„Schnell“, platzte FunKu heraus, „probier! Es ist pink! Na ja, deins wäre gelb. Probier einfach!“
Safi lächelte. „Gleich“, sagte sie. „Erst schauen.“
Denn der Grausturm war auch hier gewesen. Er hatte den Menschen nicht den Geschmack genommen, sondern die Zeit, hinzusehen. Sie aßen im Gehen, mit den Augen auf dem grauen Glas in der Hand, und merkten nicht mehr, welche Farbe vor ihnen lag. Und was niemand ansah, das verblasste.
Safi nahm einen Löffel von FunKus Geschwister-Funken — den sonnig gelben — und hielt ihn ins Morgenlicht. „Schau“, sagte sie. „Bevor du schmeckst, schau. Welche Farbe ist das?“ Dann hielt sie ihn unter die Nase. „Riech. Woran erinnert dich das?“ FunKu schnupperte so heftig, dass er niesen musste, und ein bisschen Gelb stäubte über die Wiese — und wo es landete, wachten die Farben auf.
„Siehst du“, sagte Safi. „Manchmal sagt die Nase mehr als die Zunge. Wahrnehmen ist schon Schmecken. Wer hinschaut, bevor er urteilt, hat schon angefangen.“
FunKu war für einen Atemzug ganz still — selten für ihn. Dann probierte er, und der Morgen schmeckte nach Sonne.
So hielten die beiden gemeinsam die erste Lernwelt: die Farben. Der erste Mut und das erste Hinsehen. Doch der Grausturm zog weiter, dorthin, wo es am lautesten war und am wenigsten still — und Safi schickte FunKu mit einem Wink in den Sternenwald, wo einer wohnt, der die Stille kennt.
Safis Drei-Sinne-Übung
Erst ansehen, dann riechen, dann schmecken, „War Geruch gleich Geschmack?“
Lieblingsrezepte mit Mango Wirbel.
Drei einfache Ideen für jung und alt, tippe für die Zubereitung.
Mango-Kokos-Curry · Mango Wirbel · 20 Min
Tipp: Zwiebel und Gemüse anschwitzen, Kokosmilch dazu, 1 EL Mango Wirbel einrühren, kurz köcheln, über Reis. Mild, cremig, fruchtig-würzig.
Mango-Lassi · Mango Wirbel · 3 Min
Tipp: Joghurt, ein Schuss Milch, 1 EL Mango Wirbel, kurz verrühren. Cremig und wach für den Tag.
Mango mit schwarzem Pfeffer · Mango Wirbel · 3 Min
Tipp: Mango-Joghurt mit einem Hauch frisch gemahlenem Pfeffer. Klingt komisch, schmeckt rund und warm.
Faustregel: ca. 5 g = 1 EL, rund 20 Anwendungen pro Dose. Für die ganze Familie, von klein bis groß.
Was zu Mango Wirbel passt.
Sonnengelb und fruchtig, mit feiner Bourbon-Vanille, einem Spritzer Orange und einer warmen Kurkuma-Note, die an mildes Curry erinnert.
Mango + schwarzer Pfeffer
Ein Hauch frisch gemahlener Pfeffer im Mango-Joghurt schmeckt rund und warm. Kurkuma und Pfeffer mögen sich von Natur aus.
Mango + Banane
Zwei Früchte, die sich verstärken: cremig, süß, vollmundig. Der Klassiker im Smoothie oder Lassi.
Mango + Orange
Die Orange steckt schon im Pulver, ein Spritzer frischer Saft macht das Gelb noch heller und sommerlicher. Schön im Lassi oder über Obstsalat.
Rein geschmacklich, keine Wirkungsaussagen.
Auf den Morgenwiesen erwacht der Tag zuerst, und Safi sieht eine Farbe, bevor sie sie schmeckt.
Probier Mango Wirbel.
Vielfalt zum Einrühren, sonnig-süß.
Und es wächst weiter: Bloomia — unsere Geschmacksschule für Groß und Klein. Geschmack entdecken, verstehen, anwenden.
Bloomia entdecken →Der Sternenwald
Wo es still wird: Kometto, der Kakao-Koala, hütet die leisen Geschmäcker.