Sonnen-Muffins
Sonnen-Muffins
Muffins mit Kokosmehl – warum sie mehr Flüssigkeit brauchen
Zum Nachkochen
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Zutaten
- 60 g Kokosmehl
- 4 Eier
- 120 ml Milch oder Kokosmilch
- 60 ml Öl
- 60 g Zucker
- 2 EL Maracuja Wirbel
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- Abrieb einer halben Limette
Zubereitung
- Ofen auf 180 °C vorheizen, Muffinform mit Förmchen auslegen.
- Eier, Milch, Öl und Zucker verrühren.
- Kokosmehl, Maracuja Wirbel, Backpulver, Salz und Limettenabrieb dazugeben und glatt rühren. Der Teig wirkt jetzt zu flüssig. Das ist richtig.
- Zehn Minuten quellen lassen. Ohne diesen Schritt werden die Muffins körnig.
- In die Förmchen füllen und 20 bis 22 Minuten backen.
- Stäbchenprobe und lieber eine Minute früher herausnehmen: Kokosmehl verzeiht kein Überbacken.
Einkaufsliste
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- 2 EL Maracuja Wirbel
- Trockenware
- 60 g Kokosmehl
- 120 ml Milch oder Kokosmilch
- Grundbedarf hast du wahrscheinlich schon
- 4 Eier
- Öl
- 60 g Zucker
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- Limette
Tipps und Variationen
Trocken geworden: Entweder zu lange gebacken oder die Quellzeit übersprungen. Beides führt zum selben Ergebnis.
Mit Weizenmehl: Dann 200 g Mehl, 2 Eier und 150 ml Milch, also fast das umgekehrte Verhältnis. Kokosmehl ist kein Austausch, sondern ein eigenes Rezept.
Saftiger: 50 g zerdrückte Banane mit in den Teig. Sie bringt Feuchtigkeit, die im Gebäck bleibt.
Glutenfrei: Kokosmehl ist es von Natur aus. Auf das Backpulver achten, nicht jedes ist es.
Andere Sorten: Himbeer Funken ergibt rosa Kokosmuffins, Kakao Komet schokoladige. Bei Kakao 20 ml Milch mehr, er bindet zusätzlich.
Was schiefgehen kann
Der Teig wirkt zu flüssig und man rührt Kokosmehl nach: Genau davon werden die Muffins trocken. Der Teig soll nach dem Rühren zu flüssig aussehen. Nach zehn Minuten Quellzeit hat er die richtige Konsistenz.
Die Muffins schmecken nach Ei: Vier Eier auf 60 g Mehl sind viel. Limettenabrieb und Pulver fangen das ab. Wer beides weglässt, schmeckt die Eier heraus.
Warum das funktioniert
Kokosmehl saugt ein Vielfaches seines Gewichts an Flüssigkeit auf. Es besteht überwiegend aus Fasern, und die quellen stark. Als Faustregel gilt: Kokosmehl ersetzt Weizenmehl nur zu etwa einem Viertel bis einem Drittel der Menge, und dafür braucht der Teig deutlich mehr Flüssigkeit und mehr Eier. Wer eins zu eins tauscht, bekommt einen trockenen, bröckeligen Klumpen. Das ist der klassische erste und letzte Versuch mit Kokosmehl.
Deshalb vier Eier auf nur 60 g Mehl. Die Eier bringen Flüssigkeit und zugleich die Bindung, die ohne Klebereiweiß sonst fehlt. Kokosmehl ist glutenfrei, es kann also nichts zusammenhalten. Das müssen die Eier leisten.
Der Teig muss zehn Minuten quellen. Das ist der Schritt, der über gleichmäßig oder körnig entscheidet. Frisch gerührt wirkt er zu flüssig. Genau das soll er. Nach zehn Minuten hat das Mehl gezogen und der Teig hat die richtige Konsistenz. Wer sofort backt, bekommt Muffins, die im Ofen weiter quellen und dabei fest werden.
Kokosmehl und tropische Frucht passen von selbst zusammen. Der leicht nussige, süßliche Grundton nimmt Maracuja und Mango auf, statt gegen sie zu arbeiten.
Nicht zu lange backen. Ohne Gluten fehlt die Elastizität, die Weizenteige verzeihend macht. Zwei Minuten zu viel sind hier sofort zu trocken.

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