Verdinos Vinaigrette
Verdinos Vinaigrette
Salatdressing selber machen – im Glas geschüttelt
Zum Nachkochen
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Zutaten
- 4 EL Olivenöl
- 1 EL Weißweinessig
- 1 TL Basilikum Brise
- 1 TL Senf
- 1 TL Honig
- Salz
- Spritzer Zitrone
Zubereitung
- Essig, Zitrone, Honig, Senf, Salz und Basilikum Brise in ein Schraubglas geben und kurz verrühren: Honig und Salz lösen sich nur in der Säure, nicht im Öl.
- Olivenöl dazugeben, Deckel zu.
- Zwanzig Sekunden kräftig schütteln, bis das Dressing cremig und gleichmäßig grün ist.
- Fünf Minuten ziehen lassen. Das Pulver quillt nach und die Kräuternote wird runder.
- Über Blattsalat oder Tomaten. Im selben Glas hält es ein paar Tage im Kühlschrank.
Einkaufsliste
- Flavrbloom
- 1 TL Basilikum Brise
- Trockenware
- 1 TL Senf
- Grundbedarf hast du wahrscheinlich schon
- 4 EL Olivenöl
- 1 EL Weißweinessig
- 1 TL Honig
- Salz
- Zitrone
Tipps und Variationen
Zu sauer: Ein Esslöffel Öl mehr, nicht mehr Honig. Meistens fehlt Fett, nicht Süße.
Trennt sich im Kühlschrank: Normal, wenn das Öl kalt fest wird. Zehn Minuten stehen lassen und noch einmal schütteln.
Cremiger: Ein Teelöffel Joghurt oder Tahin dazu. Beide binden zusätzlich.
Auf Vorrat: Die dreifache Menge in ein größeres Glas. Hält eine Woche, vor jedem Gebrauch schütteln.
Andere Sorten: Himbeer Funken mit Balsamico ergibt ein fruchtiges Dressing zu Ziegenkäse, Tomaten Glut eines zu Mozzarella und Brot.
Was schiefgehen kann
Das Dressing trennt sich sofort: Es fehlt der Emulgator. Ein Teelöffel Senf oder Honig hält Öl und Säure zusammen.
Es schmeckt scharf und beißend: Zu viel Säure im Verhältnis zum Öl. Drei Teile Öl auf einen Teil Säure. Fehlt Rundung, hilft mehr Öl, nicht mehr Süße.
Das Salz knirscht: Es wurde erst nach dem Öl zugegeben. Salz zuerst in der Säure lösen. In Öl löst es sich nie.
Warum das funktioniert
Drei zu eins ist das Verhältnis. Drei Teile Öl auf einen Teil Säure. Das ist die klassische Vinaigrette und der Grund, warum selbstgemachtes Dressing oft zu sauer schmeckt: Die meisten nehmen zu wenig Öl. Bei vier Esslöffeln Öl auf einen Esslöffel Essig liegt man etwas milder, was zu Blattsalat besser passt.
Das Glas macht die Arbeit. Beim Schütteln zerschlägt die Flüssigkeit das Öl in feinste Tröpfchen. Mechanisch effektiver als jedes Rühren mit der Gabel. Zwanzig Sekunden kräftig reichen. Und man kann das Dressing im selben Glas aufbewahren.
Senf ist der Emulgator. Öl und Essig mischen sich nicht von allein; Senf bindet an beide und hält sie zusammen. Ein Teelöffel genügt für vier Esslöffel Öl. Ohne ihn trennt sich das Dressing innerhalb von Minuten.
Das Pulver stabilisiert zusätzlich. Feine, quellfähige Teilchen setzen sich an die Öltröpfchen und halten die Emulsion länger. Deshalb bleibt dieses Dressing tagelang cremig, während eine reine Öl-Essig-Mischung sich über Nacht trennt.
Und es kommt nicht in die Pfanne. Basilikum verliert sein Grün und seinen frischen Ton in Hitze. Ein kaltes Dressing ist der Ort, an dem es am besten aufgehoben ist. Kurz anrösten ja, lange mitkochen nein. Am Anfang darf es in Fett aufblühen, in einer Sauce gehört es gegen Ende hinein, bei den süßen Sorten besonders. Der ganze Abschnitt →
Honig und Salz in die Säure, nicht ins Öl. In Öl löst sich beides nicht.

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