Wissens-Welt: Essen am Familientisch
Wählerisches Essen bei Kindern: Was dahintersteckt und wie der Familientisch entspannt bleibt
Gestern hat das Kind noch Zucchini gegessen, heute schiebt es alles Grüne vom Teller. Viele Eltern kennen diese Phase. Wählerisches Essen ist kein Erziehungsfehler, sondern gehört für viele Kinder zum Großwerden.
Die Scheu vor Neuem
Warum Kinder Neues erst einmal ablehnen
Fachleute nennen die Scheu vor neuen Lebensmitteln Neophobie. Sie zeigt sich bei vielen Kindern. Eine verbreitete Erklärung: Früher schützte die Vorsicht vor Unbekanntem und Bitterem davor, etwas Giftiges zu essen. Ein Kind, das Gemüse verweigert, testet also nicht deine Geduld.
Süß und mild
mögen Kinder von Anfang an.
Bitter und neu
wie in Brokkoli, Rosenkohl oder manchen Kräutern lehnen viele zunächst ab.
Nicht nur der Geschmack
Oft stört die Beschaffenheit, nicht der Geschmack
Viele Kinder reagieren auf das, was sie im Mund spüren. Drei Dinge fallen häufig auf:
Gemischte Stücke
Weiche Nudeln mit harten Gemüsestücken in einer Suppe: Das Kind weiß nicht, ob es kauen oder schlucken soll.
Blätter und Fetzen
Kräuterblätter oder Zwiebelstücke, die an Zähnen und Gaumen kleben, mögen viele Kinder nicht.
Schalen und Kerne
Tomatenhaut oder kleine Kerne stören manche Kinder beim Essen.
Gut gemeint
Drei Tricks, die es oft schwerer machen
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„Nur ein Bissen!“
Druck erzeugt Gegendruck. Wird der Tisch zum Machtkampf, kann das Kind das Essen mit Ärger verbinden.
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„Erst das Gemüse, dann der Nachtisch“
So wird das Gemüse zur Pflicht und der Nachtisch zur Belohnung. Das Kind kann lernen, dass Gemüse etwas ist, für das man belohnt werden muss.
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Gemüse unsichtbar machen
Gemüse heimlich in Frikadellen oder Kuchen zu pürieren klappt kurz, aber das Kind lernt nicht, dass Gemüse schmeckt. Fliegt es auf, leidet das Vertrauen am Tisch.
Neugier statt Zwang
Wie Farbe und Selbermachen helfen können
Kinder entscheiden selten nach Argumenten wie „Das ist gesund“. Sie folgen Neugier und dem Wunsch, selbst zu bestimmen. Bunte Farben wecken Neugier und wer selbst umrührt, ist stolz auf das, was entsteht.
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Löffel halten
Dein Kind hält den Löffel selbst.
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Einrühren
Es rührt das Pulver in den Joghurt.
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Zusehen
Es sieht, wie der Joghurt pink wird.
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Selbst entscheiden
Ob und wann es probiert, entscheidet es selbst.
Für heute Abend
Drei Tipps von Kevin, unserem Koch
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Klein anfangen
Nimm beim ersten Mal nur ein wenig Pulver, dann ist die Farbe zart und der Geschmack sanft. Mehr gibt es, wenn es gefällt.
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Ohne Kommentar anbieten
Lob das Essen nicht an und bitte nicht ums Probieren. Du entscheidest, was auf den Tisch kommt, dein Kind, wie viel es davon isst.
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Helden als Brücke
Sprich nicht von Roter Bete, sondern von Funku: „Rühren wir den Joghurt heute pink wie bei Funku?“ Die Helden aus Bloomia geben dem Essen ein Gesicht.

Zum Ausprobieren am eigenen Tisch
Eure Heldenwoche: sechs Tage mit allen sechs Helden
In der Kostprobe stecken alle sechs Sorten in kleinen Beuteln und zu jeder gehört ein Held aus Bloomia. Jeden Tag rührt dein Kind eine andere Farbe ein: morgens pinker Joghurt mit Funku, abends grüne Nudeln mit Verdino. Fürs Kind reicht ein Teelöffel auf rund 200 g. Ob und wie viel es probiert, entscheidet dein Kind und ein Nein gilt.
Aus unserer Küche
Sechs Sorten zum Entdecken am Familientisch
Unsere sechs Bio-Würzmischungen sind fein gemahlen und bringen Farbe ins Essen: Mit Himbeer Funken wird der Joghurt pink. Alle sechs sind ohne zugesetzten Zucker. Enthält von Natur aus Zucker.
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